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Grippeimpfung

Erstellt am 21. September 2020

Der Grippeimpfstoff ist da.

Wir raten zur Grippeimpfung für folgende Gruppen:

ab 60 Jahren, Menschen mit chronischer Grunderkrankung, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, medizinisches Personal, Kontaktpersonen von Menschen mit bestimmtem Risiko (Kokonstrategie), Schwangere.

Bitte kommen Sie nach Anmeldung über Email, Anrufbeantworter oder Telefon mit der Versichertenkarte zur Impfung. Geimpft werden können Sie auch bei leichten akuten Infekten. Bitte nicht bei Fieber ab 38,5 Grad zur Impfung kommen. Hilfreich ist eine Oberkörperbekleidung bei der Sie leicht und zügig den Oberarm frei machen können.

Das Robert-Koch-Institut informiert im Internet:

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Wie sicher ist die Impfung? Die Impfung ist gut verträglich. Es können kurzzeitig Schmerzen an der Einstichstelle auftreten. Diese klingen für gewöhnlich nach ein bis zwei Tagen folgenlos ab. Schwere und irreversible Nebenwirkungen (z. B. neurologische Erkrankungen) sind sehr selten. Durch eine Influenza-Impfung bekommt man keine Grippe! Es ist nicht möglich, durch Totimpfstoffe Infektionen auszulösen.

Verhindert die Influenza-Impfung nur die Grippe? Es gibt (zunehmend) Hinweise darauf, dass Influenza ein Risikofaktor für Herzinfarkte bzw. Schlaganfälle ist. Die Influenza kann als virale Infektion zu Entzündungen in Blutgefäßen führen, was bei Vorliegen weiterer Risikofaktoren Herzinfarkte oder Schlaganfälle begünstigen kann. Das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen als Folge einer Influenza kann durch die Impfung signifikant gesenkt werden.

Eine häufige Todesursache ist eine Lungenentzündung durch spezielle Bakterien, Pneumokokken. Gegen diese Krankheitserreger gibt es eine Impfung. Sie sollte mit der Grippeimpfung bei folgenden Patientengruppen durchgeführt werden:

Die STIKO teilt mit: „Auch Menschen, die an chronischen Krankheiten der Lunge oder des Herzens, an einem behandlungsbedürftigen Diabetes oder an bestimmten neurologischen Krankheiten leiden, haben ein erhöhtes Risiko und sollten sich deshalb impfen lassen. Dies gilt auch für Patienten mit einer Immundefizienz oder einer immunsuppressiven Therapie und für Personen mit z.B. einem Cochlea-Implantat oder einer Liquorfistel.

Die STIKO empfiehlt die Pneumokokken-Impfung deshalb für alle Säuglinge ab dem Alter von 2 Monaten, für alle Menschen ab dem Alter von 60 Jahren, und für Patienten mit einer der oben genannten Indikation“

Bei den meisten Menschen reicht 1 Impfung lebenslang. Nur bei Risikopatienten sollte nach 5 Jahren 1 Auffrischimpfung erfolgen.